Hitzewarnung

In diesen sommerlichen Tagen wurde wieder eine Hitzewarnung vom Deutschen Wetterdienst ausgegeben. Mit den Hinweisen, nicht zu lange in der Sonne zu bleiben, es einfach langsamer angehen zu lassen.

Mir tun dabei die Leute leid, welche harte körperliche Arbeit im Freien verrichten müssen. Hitzefrei gib es ja in der Schule, aber auf dem Bau natürlich nicht. Da haben es die Menschen besser, die in klimatisierten Räumen schaffen. Dennoch betreffen diese Warnungen und Empfehlungen jedermann und jederfrau, weil ja alle irgendwann hinaus müssen. Und gerade vor den Ferien war die Hitze im Betrieb ja augenscheinlich. Da musste noch vieles erledigt werden. Zeitnot und Eile verursachten Hitze, die nicht von der Sonne stammten, sondern dem Zeitdruck vor den Ferien geschuldet waren.

So haben also alle unter der Hitze zu leiden gehabt - vielleicht mit Ausnahme der Feuersalamander, welche es ja gerne so heiß mögen.

Aber eine Empfehlung blieb aus. Deshalb gebe ich Sie Ihnen heute. Sie ist Teil eines Hymnus. Zum Heiligen Geist. Da steht geschrieben:

In der Hitze schenkst Du Ruh, in der Glut hauchst Kühlung zu.

Es ist sehr bemerkenswert, dass der Verfasser nicht geschrieben hat: nach der Hitze schenkst Du Ruh, nach der Glut hauchst Kühlung zu - nein in der Hitze des Gefechtes kommt Gottes Geist zu Hilfe.

Und so empfehle ich diesen Teil des Hymnus als Stoßgebet. In der klimatischen Hitze, aber auch bei Hitze anderer Art. Gottes guter Geist heißt ja in der hebräischen und griechischen Sprache wörtlich übersetzt „Hauch“.

Und so bitte ich diesen guten Geist für uns alle:
Gib uns einen kühlen Kopf und zugleich ein warmes Herz.

Es grüßt Sie

Ihr

Be-Geist-erter

Ludwig  -F. Mattes

zurück