Pfarrer Mattes Blog

Wünsch Dir was

Ein geistlicher Impuls


Sie kennen sicher alle die Geschichte mit der guten Fee. Sie erscheint und gibt dem Menschen drei Wünsche frei. Zugleich ist das bisweilen auch die Geschichte von der tückischen Fee. Denn die Wünsche, die Menschen bisweilen so äußern erweisen sich letztendlich als nicht gut für sie. Jeder und jede von uns hat drei Wünsche. Meistens sogar mehr. Und daher sind wir bei drei Wünschen verlegen, weil es „nur“ drei Wünsche sind. So sagte mir einmal ein kleines, schlaues Mädchen, als ich ihr die Geschichte erzählte, sie würde sich eben wünschen, dass sie unendlich viele Wünsche frei hätte. Und dennoch bleibt das Problem. Richtig wünschen. Wir alle kennen einen Mann. Der ist Multimilliardär. Er hat eine schöne Frau. Und seit neuestem ist er der mächtigste Mann der Welt. Und er macht mir keinen glücklichen Eindruck. Denn unruhig bleibt unser Herz, bis es ruht in Dir- sagt Augustinus. Aller Reichtum ist für eine auf Gott hin geschaffene Seele so sättigend wie eine Fingerspitze voll Mehl für einen Verhungernden- sagt der Pfarrer von Ars. „Thomas, Du hast gut über mich geschrieben“ sagte einst der Herr zu Thomas von Aquin. „Wünsch Dir was“- „Ich wünsch mir Dich“- antwortete Thomas. Pfingsten ist das Gabenfest. Wünsche werden wirklich wahr. Und zwar die drei Wichtigsten. Der Geist bewirkt die Erfüllung der drei einzig wichtigen Wünsch

  1. Jesus ist unser Bruder
  2. Wir sind Geschwister
  3. Gott, der Vater, schenkt ewiges Leben

Dies schenkt der Geist, wenn wir ihm erlauben, in uns darum zu sein. In uns zu bitten. Deshalb wünschen aber richtig- komm Heiliger Geist.

Es grüßt Sie Ihr Geistbegeisterter Ludwig- F. Mattes